Neues Wohnprojekt für Obdachlose

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Auch wenn die Anzahl der obdach- und wohnungslosen Menschen in Solothurn nicht der von Grossstädten entspricht, fehlen auch in der Region Solothurn-Grenchen niederschwellige Beherbergungsmöglichkeiten.

Mit dem Pilotprojekt «Modul-Wohnen» verfolgt die PERSPEKTIVE einen neuen Ansatz. «Housing First» liegt dem Konzept zugrunde.
Das Konzept ist ein wirksamer Ansatz, um Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf beim Ausstieg aus der Obdachlosigkeit zu helfen. Das Modell ist nicht neu und wird in einigen Ländern und Städten in Europa schon seit einiger Zeit umgesetzt. In Dänemark zum Beispiel unter dem Namen „Skaeve Huse“. Aus dem Dänischen übersetzt bedeutet „Skaeve-Huse“ so viel wie „spezielle Häuser für spezielle Menschen“. Das dänische Modell wird in kleinen dezentralen Siedlungen umgesetzt. Mithilfe von umgebauten Containern werden zweckmässige aber freundliche Wohnmodule für die Betroffenen bereitgestellt. Diese Module beherbergen je eine Person. Sie werden bewusst einfach gehalten und sind mit Schlaf- und Kochmöglichkeit sowie sanitären Anlagen ausgestattet.

Bei diesem Pilotprojekt können wir zwei dieser Wohnmodule in der Gemeinde Biberist erstellen und erste Erfahrungen sammeln. Das Ziel ist, künftig in der ganzen Region 5-6 solcher Wohnmodulen stellen zu können. Die Module sind mobil. Das heisst, es wird Land im Rahmen einer Zwischennutzung genutzt.

Die Realisierung eines solchen Projektes ist dank Spenden von Stiftungen, dem Rotary Club und Spenden der Reformierten Kirche sowie Privatpersonen möglich.

Die an der Erstellung beteiligten Betriebe unterstützen das Projekt ebenfalls.

 

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Konzipiert und gebaut wurden die Modul-Einheiten durch die Stiftung Terra Vecchia in Bern. Die Stiftung Terra Vecchia bietet Angebote in den Bereichen Sozialtherapie, Arbeitsintegration sowie Wohnförderung und führt Dienstleistungs- und Produktionsbetriebe.

 

alle zusammen